Sehr geehrte Frau Lüth, lieber Bernd Ruscher,
jetzt ist die Katze aus dem Sack:
so wie auf unserem Workshop geschildert (die diversen Unterlagen zum Thema sind in Ihrem Hause durch mich bekannt gemacht worden) hat die KSK nun zurück geschlagen:
sie fordert eine pauschale
Summe von knapp 500 € für 2009 von uns für 2009,
droht mit Zwangsvollstreckungen, wenn wir nicht freiwillig unsere Kulturveranstaltungen
für 2008, 2007, 2006 und 2005 offen legen würden,
kündigt ansonsten ein Bußgeld bis 50 000 € gegen unseren
Verein an.
Das ist billigste Wegelagerei und Terror gegen Grundgesetz und danach handelndes
Kulturbürgertum!
Was tut die Stadt nun für den gemeinnützigen Verein, dessen Akteure sich seit vielen Jahren den Buckel krumm machen für das Gemeinwohl, sprich die kulturelle Belebung der Sradt Chemnitz als Oberzentrum?
Wir haben stets die
finanziellen Zuwendungen / Fördermittel für die Kultur eingesetzt
und sparsamst verwendet, keine überzogenen Abweichungen noch andere
Verwendungsziele eingesetzt, das betraf sowohl die GEMA (die ebenfalls eine
Landplage darstellt und wo ebenfalls die Vereine durch Kommunen, Städtetag
und Landesregierungen allein gelassen werden und nie Hilfe im Kampf mit
dieser unsinnigen Behörde durch die zuständigen Verwaltungen erhielten
als auch die Ausländersteuer und nun die KSK.
Das Erlebte ist der Helle Wahnsinn: Fördermittel werden doppelt besteuert!
Wenn Ihnen an eigem regen, vielseitigen und konzeptionenn wie inhaltlich starken musikalischen Vereinsleben gelegen ist, so lassen Sie uns hier nicht weiter allein.
Noch nie in den letzten
18 Jahren hat die Kulturverwaltung je einen Hinweis (auch nicht nach Prüfung
unserer Rechnungslegungen und Abrechnungen der Projekte) an uns einen Hinweis
zur Abgabepflicht der KSK verlauten lassen.
Wir stehen allein da und werden für unser Engagement verfolgt.
Von denen, die uns als
Verwaltung zur Seite stehen, erwarten wir deshalb einen Brief an die KSK
Gökerstraße 14
Direktorin Frau Schlüter
26384 Wilhelmshaven
Abgabenummer: 84 133871 X 004/ Kb11
mit dem Inhalt der drohenden Vernichtung von Ehrenamtsarbeit und Zerstörung von kulturbürgerlichem Engagement in der Kommune Chemnitz.
Wir sind nicht gewillt,
a diese Zwangsabgabe zu bezahlen
b ein Eingeständnis einer Verpflichtung einzugehen (wir sind kein Verwerter
im Sinne des Gesetzes wie kommerzielle Unternehmen, sonderen Diener der
Jazzkultur und deren Vertreter - Jazzmusiker, ohne unser Zutun wären
die arbeitslos, weil der Jazz in dieser medial geprägten Welt quasi
nicht mehr vorkommt)
und c werden wir uns als ehrenamtliche Kulturbürger nicht zersetzen
lassen!
Ich erwarte dringend
bitte noch noch heute Ihren Brief als Kopie, damit ich in unserem für
das Sozialgericht gehaltenen Widerspruch und dem Abwehrkampf gegen etwaige
Zwangsvollstreckungen durch die KSK reagieren kann.
Die KSK negiert bewußt:
a wir sind kein Verwerter im Sinnme des Gesetzes, sondern ein gemeinnütziger
und vom Finanzamt auch so ausgewiesener und steuerbefreiter Verein, der
durch Musikverwertung keine Gewinne macht
b wir sind keine Musiker, die selbstverständlich, wenn sie freiberuflich
davon leben wollen, dort Zwangsmitglied sind
und c wir sind kein gewinnorientiertes Unternehmen, daß durch Musiker
sich zu begünstigen sucht.
Alternativ ist nur :
Sie als Verwaltung akzeptieren
das Gebahnren und die Drohung durch die KSK und erhöhen uns ausdrücklich
den Förderbeitrag auf genau die Summe für 2009 und rückwirkend
(wir rechnen mit ca. 3000 €, die wir niocht haben) und für die
Zukunft.
Uns schweigend im Regen stehen lassen gilt jedoch nicht, wir erwarten Ihre
Hilfe umgehend!
Wenn die Bundesregierung Geld braucht, so sucht sie wohl jede Quelle anzuzapfen: und vernichtet mit dieser neuen Attacke Gemeinwohl
keep swinging
Ihr Harald Krause
chemnitzer jazzclub e. V.
Kaßbergstr. 36
09112 Chemnitz
Tel./Fax: 0371/383 90
356
www.chemnitzer-jazzclub.de
info@chemnitzer-jazzclub.de
Vorsitzender: Harald
Krause
stellv. Vorsitzende: Frank Hempel, Norbert Kretzschmar
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BRIEF von Harald Krause
chemnitzer jazzclub e. V.