Wichtiger
persönlicher Hinweis:
Der
Beitrag auf diesem Teil von KSK FORUM
ist
keine Beratung sondern meine persönliche Meinung und Erfahrung.
Diese resultiert aus mehr als
8 Jahren die ich dieses Forum betreibe und meinem
eigenen Fall .
Ich
bin kein Anwalt , Versicherungsvertreter oder Berater.
Ich
bin Musiker ,
seit Jahren über die KSK pflichtversichert und werde auch als "möglicher"
Verwerter von der Künstlersozialkasse im Moment überprüft.
Seit
Jahren erhalte ich unzählige e - mails , Anrufe , Original -Schriftwechsel
mit der KSK und Erfahrungsberichte von Künstlern zum Aufnahmeverfahren.
______________________________________________
DIE KSK IST EINE PFLICHTVERSICHERUNG !
_______________________________________________
- Bitte informiert
Euch so umfangreich und ausführlich wie nur
möglich . Gewerkschaften und Verbände z.B. bieten
mittlerweile
sehr gute Beratungen/ Informationen zum Thema KSK an.
Inwieweit
Ihr Euch zu diesem Thema von freien Versicherungsvertretern und " BEZAHLTEN"
Beratern
informieren lassen wollt müßt Ihr Euch gut überlegen ...
_
Folgende
Infoseiten empfehle ich " KSK - EINSTEIGERN " :
2. Bestellt
Euch folgendes ( kostenlos ) Buch um Euch über ALLE Seiten der KSK zu
informieren .
Das
Buch
"
Künstlersozialversicherungsgesetz"
vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Kostenlos
beziehbar mit der Bestell-Nr.: A299
per E-Mail an : info@bmas.bund.de
_linke
Seite "unten " )
welche
Unterlagen und in welcher Form diese
an die
KSK geschickt wurden
_
4. Briefe
/ Anträge an die KSK - NUR PER EINSCHREIBEN
( das
raten auch fast alle Anwälte)
_Ihr
verkürzen könnt wenn Eure Unterlagen schon beim ersten Schreiben
komplett / vollständig sind .
_
6. Denkt
an Euren Versicherungsschutz während der Antragstellung .
7. Informiert
Euch ausgiebig über die Bedingungen als Berufsanfänger !
8. Bitte
überprüft genau ( soweit Euch das möglich ist ) ob Ihr wirklich
zum Kreis der Künstler gehört die im Moment über die KSK versichert
werden.
Ich
habe immer wieder Anfragen von Berufen die "eindeutig" / auch nach
meiner persönlichen Einschätzung z.B.handwerklich sind. Stellt bitte
keine unnötigen Anträge an die KSK.
9. Sprecht
mit der Krankenkasse Eurer Wahl - und Eurem Steuerberater bevor Ihr die KSK
anschreibt.
Ihr
benötigt Bestätigungen von Eurer Krankenkasse und sollte bezüglich
der GEWINNMELDUNGEN / SCHÄTZUNGEN mit Eurem Steuerberater sprechen .
UND !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
sucht
Euch einen Steuerberater der 100% über die KSK informiert ist !
10.
Informiert Euch darüber welche Informationen die KSK von Euch verlangt
und welche Konsequenzen das zb . in Bezug auf Eure Auftraggeber haben kann.
(....ich
habe 5 Monate auf die Bearbeitung meines Antrags gewartet - der wurde mit
unglaublichen Begründungen abgelehnt - bin noch immer nicht krankenversichert
- bin aber meinen größten Kunden los ..den hat die KSK angeschrieben
und geprüft ..die Adresse kam aus meinen Unterlagen ....
(
persönliches Gespräch in Mainz am 3.1.2007 )
11.
Schaut Euch die Bögen
der KSK an - bevor Ihr mit der KSK Kontakt
aufnehmt.
12.
Achtet unbedingt auf Termine und Fristen in den Schreiben der KSK und
vertraut
( leider ) auf keinen Fall mündlichen Zusagen am Telefon !!!!!!!!
"Machen
Sie die Probe aufs Exempel und rufen Sie noch einmal an. Die Wahrscheinlichkeit,
dass Sie wiederum eine andere Aussage erhalten, ist hoch. Unsere Erfahrungen
zeigen, dass häufig genug bei der KSK die eine Hand nicht weiß,
was die andere tut und sie demgemäß auch widersprüchliche
Auskünfte erhalten."
- Eintrag in einem Forum XING von einem Anwalt hier aus Hamburg -
(und in einer mail an mich )
"
ZITAT AUS EINEM EINSPRUCH :
"Als
besonders fragwürdig erscheint mir die Methode dieser Sachbearbeiterin,
die mich in einem längeren Telefonat geradezu ermuntert hat Angaben
zu machen, die sie nunmehr zur Ablehnung meines Antrags benutzt."
-
Einspruch
der mir persönlich zugeschickt wurde.
"
Aus guten Gründen warnen wir auch davor, telefonisch Rat bei der KSK
selbst zu suchen. Wenn die Auskünfte aus solch einem Telefont auch nicht
falsch sein müssen, klingen sie doch oft irreführend bzw. verwirrend,
weil Sachbearbeiter eine andere Sprache sprechen als Künstler. "
Quelle
: Newsletter sozialSPOTT 11.11.2008
13.
Informiert Euch über mögliche Begründungen der KSK Euren
Antrag abzulehnen.
u.a.
- Problem : Scheinselbständigkeit
14.
Die KSK arbeitet bei Ihren Begründungen / Ablehnungen gerne mit sogenannten
"
TEXTBAUSTEINEN " - überprüft in allen Briefwechseln inwieweit
man wirklich auf Euren Fall eingegangen ist .
15.
Bezieht Kollegen , Eure Vertreter ( Gewerkschaft , Interessenvertretung ,
Anwalt etc )
von
Anfang an in jeden Schritt ein .
16.
Macht Euch bitte Gedanken um den Versicherungsbeginn.
Gerade
wenn Ihr Existenzgründer seit oder nach Studium/ Arbeislosigkeit Euch
in einem künstlerischen Beruf selbständig machen wollt.
Was
ist Deutschland seine Kultur und Künstlerszene noch wert?
Welcome im Club der Unkreativen
Während sich die Promistarszene mit Lolas und Preisen in diesen Tagen
selbst beweihräuchert, darben freischaffende Künstler am und unter
dem Existenzminimum an der Armutsgrenze. Was ist Deutschland, das sich selbst
gern als Land der Ideen preist, seine Kreativszene überhaupt noch wert?
Man wirft sie aus der Künstlersozialkasse, weil
sie oftmals die vielen Papiere als Eintritts- bzw. Aufenthaltskarte im Club
der kreativen Freiberufler überhaupt nicht (mehr) beibringen können.
Dafür verweilen diejenigen unberechtigterweise in der Kasse des Bundes,
die sich tarnen (z.B. PR-Leute geben sich als Journalisten aus und erhalten
so das Mitgliedsticket. ICH-AG Gründer machen einen Kreativshop auf dem
Papier auf, verticken allerdings Versicherungen und Anlagepapiere, andere
tippen irgendwo Daten ein, um so Geld zu verdienen. Abrechnungen für
die geleistete Dienstleistung werden manipuliert, die Arbeitgeber stört
das meist nicht. Schließlich müssen sie sich nicht mit den lästigen
Lohnnebenkosten bzw. Sozialversicherungsbeiträgen bei Freiberuflern rumschlagen.
QUELLE:
uelle: http://stellyseemagazine.twoday.net/topics/TALK+ohne+SHOW